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Tipps Insektenbekämpfung

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Tipps und Informationen zur Bekämpfung von nicht fliegenden Insekten

Schabenbekämpfung und Kakerlakenbekämpfung:

Kakerlaken (Schaben) gehören zu den ekelerregendsten Insektenarten. Sie können eine Vielzahl gefährlicher Krankheiten, wie Tuberkulose, Salmonellose, Typhus, Schimmelsporen und Wurmparasiten auf den Menschen übertragen. Zudem kann der Kot von Kakerlaken Ekzeme verursachen. Das Wichtigste bei einem Befall: Handeln Sie schnell!!! Kakerlaken sind Meister des Versteckens und in der Regel überwiegend nachtaktiv. Sie verbergen sich in Spalten, Ritzen und Fugen, bevorzugt hinter Küchenzeilen und Elektrogeräten. Unentdeckt vermehren sich  Kakerlaken rasend schnell und befallen angrenzende Räume und Wohnungen durch Rohrleitungen und Kabelschächte. Hier kann man mit einem hochwertigen Schabengel Abhilfe schaffen.Bevor also der Schabenbefall überhand nimmt und Krankeitserreger verbreitet werden, ist unverzüglich mit der Bekämpfung gegen Schaben und Kakerlaken zu beginnen.
Dieses Mittel gegen Schaben und Kakerlaken ist als Köder für die Tiere hochattraktiv, da es einen unwiderstehlichen Geruch ausströmt. Da dieses Schabenbekämpfungsmittel zeitverzögert wirkt, führt es auch nicht dazu, dass andere Artgenossen vorgewarnt werden.

Schaben und Kakerlaken sind Kannibalen, hier wirkt das Mittel sogar zweifach. Mit einem hochwertigen Schabengel sollte die Schabenbekämpfung und Kakerlakenbekämpfung nun kein Problem mehr sein.

Schabenfallen eignen sich gut als erster Nachweis eines Befalls und sollten bei einem möglichen Verdacht als erstes benutzt werden. Es gibt Schabenfallen aus Kunstoff, die sich gut für Feuchträume eignen. Ebenfalls sind Schabenfallen aus Pappe erhältlich. Beide sind mit einer Lockstofftablette versehen.

Das Kontaktgel kann gezielt als Barriere-Gel gegen kriechende Insekten eingesetzt werden und wirkt als Kontaktinsektizid. Die Tiere laufen über die behandelten Flächen und Stellen und nehmen das Kontaktgel auf.

Kakerlakenbefall entsteht nicht aufgrund mangelhafter Hygiene oder Sauberkeit, sondern werden meist über Verpackungen von Nahrungsmitteln, gebrauchten Küchengeräten oder mit dem Urlaubsgepäck zu Hause eingeschleppt.

Wie können Sie gegen einen möglichen Befall vorbeugen? Hierzu einige Tipps:

  • Isolieren Sie mögliche Zugänge zu Ihrem Wohnbereich. Kakerlaken dringen vor allem durch Türspalten und durch Ritzen an Versorgungsschächten in die Wohnung ein.
  • Verschließen Sie alle denkbaren Fugen und Ritzen von Mauerwerk, Wänden, Abschlussleisten sowie vorläufig der Steckdosen in der Wohnung.
  • Führen Sie regelmäßig Stoßlüftungen in den Zimmern durch und regulieren Sie die Heizung. Kakerlaken lieben Feuchtigkeit und Wärme.
  • Wenn Sie von einer Urlaubsreise zurückgekehrt sind: Nehmen Sie das gesamte Urlaubsgepäck und schütteln Sie dieses außerhalb der Wohnung aus. Untersuchen Sie alle Teile nach Rückständen von Kakerlaken ( Häutungsreste, Eier ect.).
  • Entziehen Sie Kakerlaken ihre Lebensgrundlage, also vor allen Dingen Wasser und Lebensmittel.
  • Bewahren Sie Lebensmittel nur in verschlossenen Behältern auf.
  • Wischen Sie Lebensmittelrückstände unverzüglich weg.
  • Entfernen Sie Lebensmittelrückstände unter Herden und Kühlschränken.
  • Waschen Sie gebrauchtes Geschirr und Töpfe sofort ab.
  • Tierfutternäpfe nach Gebrauch sofort säubern und wegstellen.
  • Leeren Sie den Abfallbehälter jeden Tag.

Hier geht´s direkt zu den Mitteln gegen Kakerlaken/Schaben

Flohbekämpfung

Wer Haustiere hat, weiß, was es heißt, Flöhe bekämpfen zu müssen. Hundeflöhe und Katzenflöhe sind sehr unangenehm für Ihr Haustier und verursachen einen starken Juckreiz. Wenn Ihr Haustier sich also vermehrt kratzt, ist es sehr wahrscheinlich, dass es sich Flöhe eingefangen hat. Gerade wenn sich der Hund oder die Katze viel draussen aufhält, kann ein Flohbefall oft vorkommen. Sie sollten also unverzüglich mit der Flohbekämpfung in der Wohnung beginnen.

Die gleichzeitige Behandlung der Hundeflöhe und Katzenflöhe am Tier ist natürlich hier zwingend, da sonst die Mittel gegen Flöhe nur bedingt greifen, wenn die Haustiere wieder ständig neue Flöhe in die Wohnung bringen. Schnelligkeit ist auch hier geboten, da Flöhe sich rasend schnell vermehren und rasch auf den Menschen überspringen, wenn das Haustier nicht zur Stelle ist. 

Flöhe sind in der Lage Krankheiten zu übertragen. Das ist jedoch in Deutschland eher selten der Fall. Die Hauptbeeinträchtigung für Menschen und Haustiere ist der durch Flohbisse hervorgerufene Juckreiz. Flöhe sind also weniger gefährlich als unangenehm.

Erwachsen Flöhe durchbohren die Hautoberfläche von Warmblütern und Vögeln und ernährem sich von ihrem Blut. Larven von Flöhen ernähren sich dagegen von organischen Stoffen in Teppichen, Kleidungsstücken oder Betten. Hier kann ein gründliches Absaugen und Waschen bei min. 60C schon helfen, den Lebenszyklus der Larven zu verkürzen.

Pupen von Flöhen können zwei Jahre unentdeckt ruhend überleben. Sie erwachen durch die Vibration von Fusstritten. Es ist daher möglich, dass ein Flohbefall in der Wohnung lange Zeit unentdeckt bleibt. Die verschiedenen Mittel gegen Flöhe bekämpfen die erwachsenen Flöhe, die Puppen und deren Larven. 

Falls Sie Ihre Wohnung mit Haustieren teilen, ist es wichtig einen Befall mit Flöhen zu vermeiden. Nachstehend einige Tipps dazu:

  • Saugen Sie Teppiche und Schlafstellen Ihrer Haustiere regelmäßig ab, um Flöhe und deren Larven zu beseitigen. Leeren Sie den Staubsaugerbeutel     vorsichtig aus bzw. werfen Sie ihn gleich weg, da die Flöhe und Larven darin nicht absterben.
  • Klopfen Sie Vorleger, sowie Hunde- und Katzenbetten gründlich draußen aus, um Flöhe und deren Larven abzuschütteln.
  • Waschen Sie Hunde- und Katzenbetten wöchentlich bei mind. 60C.
  • Seien Sie vorsichtig, wenn Sie Betten oder Vorleger innerhalb Ihres Wohnraums bewegen. Larven  und Eier können so in andere Zimmer getragen werden.
  • Stellen Sie Hunde- oder Katzenbetten wenn möglich auf Fliesen- oder Holzböden.

Flohbekämpfungsmittel werden in großer Vielfalt angeboten. Viellfach bewährt hat sich hier die „Flohbombe“. Diese wird umgangssprachlich so genannt und ist ein Raumvernebler, der sich selbstständig entleert und dauerhaft die erwachsenen Flöhe, die Eier und Larven zuverlässig beseitigt. Bei richtiger Anwendung ist dieser Selbstvernebler gegen Flöhe ungefährlich für Menschen und Haustiere.

Die Flohfalle ist ein giftfreies Mittel zur Flohbekämpfung. Die Lichtkegel simulieren die Bewegung eines potentiellen Wirtes im Raum.Darauf reagieren die Flöhe und bewegen sich zur Flohfalle. Die Anti-Floh-Falle wird vorzugsweise an einer Wand oder in einer Ecke im Raum aufgestellt.Sie funktioniert am besten in der Nacht. Nachdem die Flöhe angelockt wurden, bleiben sie auf der Klebefolie haften und verenden.

Auch ein Universal Insektenspray kann zur gezielten Flohbekämpfung eingesetzt werden. Ebenfalls wird ein Spritzmittel auf Seifenbasis angeboten, mit dem Teppiche, Sofas, Hunde- und Katzenkörbchen eingesprüht werden können.

Hier geht´s direkt zu den Mitteln gegen Flöhe

Silberfischbekämpfung:

Silberfische sind für unsere Gesundheit völlig unschädlich, aber man sollte natürlich trotzdem diese Schädlinge frühzeitig bekämpfen. Silberfische sind keine Fische, sondern Insekten, die schon 300 Mio. Jahre unsere Erde bevölkern.

Da sie sich durch Ihre flinke und schlängelnde Bewegung wie ein Fisch fortbewegen, kamen Silberfische so zu ihrem Namen, viele Menschen ekeln sich vor Ihnen, da ihre Bewegungen an die einer Schlange erinnert. Besonders lieben Sie Räume, in denen es warm, feucht und dunkel ist. Silberfische mögen am liebsten Temperaturen von 20 - 30 C und eine Luftfeuchete von über 80%. Wenn sie dazu auch noch ein wenig Nahrung, wie z.B. Hautschuppen, Haare, Papier oder stärkehaltige Stoffe finden, hat man ideale Lebensbedingungen für Silberfische geschaffen.

Um einem Befall vorzubeugen geben wir Ihnen hier einige Tipps:

  • Nach jedem Baden oder Duschen muss das Badezimmer gründlich gelüftet werden.
  • Wasser vom Boden sofort aufwischen.
  • Böden sauberhalten, so entziehen Sie den Tieren eine Nahrungsquelle.
  • Bereiche, in denen Tierfutternäpfe stehen, sorgfältig säubern.
  • Abflüsse verschlossen halten, oder einmal am Tag mit heißem Wasser ausspülen.

Tagsüber halten sich Silberfische verborgen, z. B. hinter Tapeten und Fußbodenleisten und kommen erst nachts aus ihren Verstecken heraus.Um den Unterschlupf der Silberfische zu entdecken, kann man nachts in den betroffenen Raum gehen und das Licht anschalten. Oft sieht man dann an Wänden oder am Boden die Tiere in ihre Verstecke flüchten.

Es gibt viele verschiedene Mittel gegen Silberfische.

Mit der Silberfischchenfalle kann mit der Bekämpfung gegen Silberfische begonnen werden. Diese insektizidfreie Klebefalle ist ausgestattet mit einem Lockstoff, von denen die Tiere angelockt werden, sie kriechen in die Falle, bleiben auf ihr kleben und verenden.

Die Ungezieferköderdose enthält ein Ködergel, welches kriechende Insekten anlockt. Die Tiere fressen den vergifteten Köder und verenden. Gleichzeitig kan man mit einem hochwertigen Insektenspray die Silberfische gezielt besprühen, wenn man diese sieht. Ebenfalls ist eine Raumvernebelung sinnvoll, um der Silberfischchenplage Herr zu werden. Das Kontaktgel kann gezielt als Barriere-Gel gegen kriechende Insekten eingesetzt werden und wirkt als Kontaktinsektizid. Die Tiere laufen über die behandelten Flächen und Stellen und nehmen das Kontaktgel auf.

Hier geht´s direkt zu den Mitteln gegen Silberfische

Ameisenbekämpfung:

Sobald die ersten Sonnenstrahlen im Frühjahr den Boden erwärmen, kommen unzählige Ameisen aus ihrem Nest und begeben sich auf Futtersuche.
In ihrem Nest haben Sie eine Art "Winterstarre" überstanden. Die Ameisen lassen sich dann im Frühjahr ihre dunklen Körper von den wärmenden Sonnenstrahlen aufheizen und "tragen" dann diese Wärme in das, über Winter, ausgekühlte Nest. 
Ameisen sind Vorrats- und Materialschädlinge, von verdorbenen Lebensmitteln, über lockere Terassenplatten bis zu zerstörtem Holzmobiliar und Schäden an Elektrokabeln reichen die Schäden, die ein Ameisenbefall auslösen kann. Eine Ameisenbekämpfung ist daher unverzüglich durchzuführen, bevor die angerichteten Schäden durch Ameisenbefall überhand nehmen.
In Deutschland gibt es weit über 1000 verschiedene Ameisenarten, die schwarze Wegameise und die gemeine Rasenameise kommen am häufigsten vor. Diese Ameisen lieben den Geruch von klebrigen, süßen Lebensmitteln, folgen ihm und hinterlassen ein Pheromon auf den Laufwegen, denen andere Ameisen folgen können. In einem Staat können bis zu 80.000 Arbeiterinnen beheimatet sein.

Somit kann es schnell passieren, dass Sie eine regelrechte Ameisenplage im Haus oder in der Wohnung haben. Der Befall sollte also von Anfang an vermieden werden. Hierzu einige Tipps:

  • Decken Sie alle Lebensmittel unbedingt ab.
  • Wischen Sie Lebensmittelrückstände sofort weg und stellen Sie restliches Essen weg.
  • Fegen Sie Krümel oder Lebensmittelrückstände, die auf den Boden gefallen sind, weg.
  • Die Mülltonnen sollten fest verschlossen sein.
  • Bioabfälle sollten nur in fest verschlossenen Tonnen aufbewahrt werden.
  • Tierfutternäpfe nach Gebrauch ausspülen und wieder wegstellen.
  • Spalten im Mauerwerk abdichten und auf festschließende Türen und Fenster achten.

Sollten Sie doch einmal Besuch dieser unliebsamen Tiere erhalten, ist hier sicherlich ein Ameisengel zur Bekämpfung das Mittel der ersten Wahl. Die Ameisen werden durch den Geruch des Köders angelockt, nehmen ihn auf, tragen das Ameisengift ins Nest und verfüttern es an die Königin. Die Arbeiterinnen fungieren hierbei als Vorkoster, weshalb das Ameisengift immer zeitverzögert reagiert. Erst mit dem Tod der Königin zerfällt der Ameisenstaat. Dieser Vorgang kann allerdings zwei - drei Wochen dauern.

Ebenfalls hat sich ein Granulatköder, welcher gestreut oder in Wasser aufgelöst, aufgebracht werden kann, zur Ameisenbekämpfung bewährt. Dieses Mittel gegen Ameisen ist besonders zur Bekämpfung von Ameisen im Garten, auf Wegen, Balkonen oder Terassen geeignet. Das Prinzip der Ameisenvernichtung mit einem Granulatköder ist dasselbe wie beim Ameisengel. Die Arbeiterinnen nehmen den Köder auf, tragen ihn ins Ameisennest und legen ihn der Königin zum Fressen vor. Sie fungieren hierbei als Vorkoster, deshalb ist es wichtig, dass der Ameisenköder zeitversetzt wirkt, damit ihn auch die Königin frisst. Da diese die einzige ist, die Nachwuchs produzieren kann, ist bei der Ameisenbekämpfung diese Methode der Vernichtung die sinnvollste.

Das Ameisengel ist bei der Ameisenbekämpfung im Haus oder bei Ameisen in der Wohnung sicherlich das geeignetste Mittel. Auch die Ameisenköderdose, in die Laufwege der Ameisen gestellt, hilt einen Befall mit Ameisen zu tilgen. Das Ameisengel kann aber auch in trockenen Außenbereichen angewandt werden.

Ein Ameisenspray dient zur ersten Behandlung und ist ein probates Mittel gegen Ameisen. Das Ameisenspray wird direkt auf die Ameisen gesprüht und führt innerhalb kürzester Zeit zum Tod.

Das Kontaktgel und der Kontaktlack können gezielt als Barriere gegen kriechende Insekten eingesetzt werden und wirken als Kontaktinsektizid. Die Tiere laufen über die behandelten Flächen und Stellen und nehmen das Insektizid auf.

Hier geht´s direkt zu den Mitteln gegen Ameisen

Bettwanzenbekämpfung:

Wenn Sie Probleme mit Bettwanzen haben, dann brauchen Sie ein absolut zuverlässiges und hochwirksames Mittel.

Bettwanzenbekämpfung ist heutzutage einfacher, als man denkt. Auch in der modernen Gesellschaft kommen Bettwanzen leider immer noch vor. Sie sind keine besonders schöne Angelegenheit, aber auch kein Grund, um sich dafür zu schämen. Sie sind nicht immer ein Ursprung von mangelnder Hygiene oder Sauberkeit. Bettwanzen sind nicht wählerisch und der oft ungewollte Umzug ins eigene Heim hat also nichts mit mangelnder Hygiene zu tun.

Bettwanzen kann man sich fast überall einfangen, egal ob auf Reisen, im Hotelzimmer, im Umzugswagen, über antike Möbel, sowie in allen öffentlichen Einrichtungen. Sie werden von der Körperwärme des Opfers angezogen. Da diese Tiere nachtaktiv sind, haben sie ein sehr leichtes Spiel und verstecken sich am Tag in den Bettritzen. Die Bettwanzenbekämpfung muss daher sehr sorgfältig vorgenommen werden. Bei der Bekämpfung werden alle befallenen Stellen, wie Betten, Matratzen und Decken, sehr sorgfältig mit Bettwanzenspray eingesprüht. Da sie sich in den kleinsten Ritzen verstecken können, muss das Mittel gegen Bettwanzen sehr sorgfältig und gewissenhaft aufgebracht werden.

Haben die Bettwanzen erst einmal zugebissen und sich mit Blut vollgesaugt, dann können sie durchaus sechs Monate überleben, ohne erneut zubeißen zu müssen. Bettwanzen können also sehr lange überleben und aufgrund ihrer Größe sogar langezeit unbemerkt bleiben, denn diese Tiere sind nur ein paar Millimeter groß.
Bettwanzen legen innerhalb eines Monats ca. 100-250 Eier ab, das macht eine Bekämpfung gegen Bettwanzen sehr schwierig und erfordert eine gründliche Bettwanzenbekämpfung.

Bei der Bettwanzenbekämpfung hilft kein gründliches putzen oder absaugen, auch natürliche Mittel helfen hier nicht. Hier ist der Einsatz von einem professionellen Spray gegen Bettwanzen vonnöten, welches zuverlässig die lästigen Schmarotzer beseitigt. Das darin enthaltene Bettwanzengift tötet die Tiere wirsam ab und verhindert einen schnellen Neubefall. Bei sachgemäßer Anwendung ist das Bettwanzenspray ungefährlich für Menschen und Haustiere.

Wenn Sie nicht genau wissen, ob Sie sich Bettwanzen eingefangen haben, ist hier der Bettwanzendetektor zum Nachweis das richtige Mittel. Dieser Detektor hat eine Beschichtung mit Lockstoff, von dem die Bettwanzen angezogen werden und auf ihm kleben bleiben. Wenn dann ein Bettwanzenbefall festzustellen ist, sollte unverzüglich mit der Bettwanzenbekämpfung angefangen werden. Hier hilft nur ein Bettwanzen Spezialaerosol, das sorgfältig verarbeitet werden muss.

Hier geht´s direkt zu den Mitteln gegen Bettwanzen

Kellerasseln bekämpfen:

Asseln, auch Kellerasseln genannt, sind zwar störend, aber absolut harmlos. Sie gehören zu der Familie der Krebstiere und sind Allesfresser. Kellerasseln ernähren sich von abgestorbenen organischen Stoffen, wie z.B. faulendes Pflanzenmaterial, fressen aber auch Aas. Sie mögen Bereiche mit hoher Luftfeuchtigkeit und dunkle Stellen. Kellerasseln sind zu finden in Schuppen, Garagen, Waschküchen und Komposthaufen. Oft verstecken Sie sich unter Blumentöpfen, unter denen sich Wasser gesammelt hat.

Wenn man Kellerasseln vertreiben will, muss man ihnen ihre Lebensgrundlage entziehen. Vermeiden Sie, nach Möglichkeit, feuchte Lebensräume rund ums Haus. Ritzen und Spalten, in denen Wasser eindringen kann, sollten mit Silikon verschlossen werden. Undichte Regenrohre und lose Terassenplatten sollten beseitigt werden. Blumenkübel und Töpfe sollten so aufgestellt werden, dass sich unter ihnen kein Wasser sammeln kann. Hier sind Blumenkübel mit kleinen Füßchen sinnvoll. Mit Insektensprays und Köderdosen können Kellerasseln bekämpft werden.

Das Kontaktgel kann gezielt als Barriere-Gel gegen kriechende Insekten eingesetzt werden und wirkt als Kontaktinsektizid. Die Tiere laufen über die behandelten Flächen und Stellen und nehmen das Kontaktgel auf.

Milben bekämpfen:

Milben sind keine Insekten sondern gehören zur Gattung der Spinnentiere. Sie sind winzig klein und für das menschliche Auge nicht zu erkennen.

Die Tiere sind 0,5 - 1 mm groß und leben im Hausstaub von Betten, Polstermöbeln und Teppichen. Dort ernähren sich Milben von Hautschuppen, von denen der Mensch durchschnittlich 1 - 2 g am Tag absondert. Gefährlich sind aber nicht die Milben an sich, sondern der Kot der Tiere. Er kann Allergien auslösen. 10% der Allergiker in Mitteleuropa leiden unter einer Hausstauballergie. Anzeichen wie eine regelmäßig verstopfte Nase oder Husten, der sich eher morgens und im Winterhalbjahr zeigt, deuten auf eine Hausstauballergie hin. Zunächst sind nur die oberen Atemwege betroffen, es kann sich aber später eine astmathische Erkrankung bilden, wenn man nichts gegen Milben unternimmt.

Milben leben in Teppichen, Polstermöbeln und Betten. Die ideale Lebensbedingen für Hausstaubmilben finden sich bei einer Raumtemperatur von 25C und einer relativen Luftfeuchtigkeit von 70%. Dies ist der Grund, warum sie sich besonders gerne in Kopfkissen und Bettbezügen, aber auch in Decken von Hunden und Katzen festsetzen. Menschen und Haustiere bieten Hausstaubmilben durch ihre Körperwärme, und auch durch ihre ständige Abgabe von Feuchtigkeit ideale Bedingungen. 

Während wir unsere Kleidung regelmäßig wechseln, vernachlässigen viele Menschen die Reinigung und den Neubezug ihres Bettzeugs. Dies ist jedoch die häufigste Ursache für Milbenbefall.
Ein wöchentlicher Wechsel der Bettwäsche und regelmäßiges reinigen lassen des Bettzeugs können hier schon teilweise helfen, Hausstaubmilben zu bekämpfen. Eine Temperatur von 90C tötet die meisten Milben ab, wobei bei einer Temperatur von 60C auch schon Teilerfolge erzielt worden sind. Anti Milbenspray mit Niemöl kann in regelmäßigen Abständen auf Matratzen und Bettzeug gesprüht werden, um die Sicherheit vor Milbenbefall zu erhöhen. Matratzen können mit einer milbenundurchlässiger Schutzhülle versehen werden. 

Da Hausstaubmilben eine hohe Luftfeuchtigkeit und Wärme lieben, sollte man darauf achten, diese zu verringern. Dies gelingt mit Stoßlüften, einer guten Luftzirkulation und das Aufstellen der Matratze zum Auskühlen. Drehen Sie die Heizung nicht zu hoch! Mit einer Lüftungsanlage kann Feuchtigkeit aus den Wohnräumen nach draußen abgeführt werden. Das sehr regelmäßige Staubsaugen aller textilen Gegenstände ist bei einer Hausstauballergie als erste Gegenmaßnahme unbedingt Pflicht.

Tipps und Informationen zur Bekämpfung von fliegenden Insekten:

Mottenbekämpfung:

Viele Menschen mussten leider schon sehr unangenehme Erfahrungen mit Motten machen, nur selten weiß man sich zu helfen, um diese Plage wieder loszuwerden. Am Anfang stehen die Nester, die gefunden werden müssen. Denn kaum jemand weiß, dass es die Larven sind, die sich an Ihrer Kleidung nähren und die Lebensmittel verschmutzen. Um den Motten und deren Larven den Kampf anzusagen, benötigen Sie die passenden Mittel zur Mottenbekämpfung.

Motten stellen ein großes Risiko dar und können hinter Wandschränken und andere, schwer zu erreichende Stellen, gelangen. Es ist wichtig, bei frühzeitiger Erkennung des Problems schnell zu Handeln, damit sie Motten gezielt bekämpfen können.

Larven können bis 400 Meter zurücklegen und selbst dünnes Plastik durchknabbern. Falls Sie einem Befall von Mehlmotten ausgesetzt sind, so sollten Sie Ihre Lebensmittel gut verpacken und die befallenen Lebensmittel dofort wegwerfen, bevor sich der Mottenbefall ausbreiten kann.
Die Mehlmotte ist ein Vorratsschädling und lebt bis zu zwei Wochen. In kürzester Zeit können Mehlmotten dieLebensmittel kontaminieren. Die Raupen der Mehlmotten fressen und verspannen vorwiegend Nüsse, Hülsenfrüchte, Backwaren, Dörrobst und Getreideprodukte. Mehlmotten können nicht durch Insektengitter hindurch, also ist es auch wichtig, diese Maßnahme zu treffen, denn meistens kommen sie von außen.

Bei der Mottenbekämpfung von Mehlmotten nutzt man in der Regel Pheromonfallen.

Die Mottenfallen können Sie ganz unkompliziert in Ihrer Wohnung aufhängen, um so die Plage loszuwerden. Achten Sie nach dem Kauf darauf, dass Sie die Mottenfallen nicht in Fensternähe aufhängen, da sie so viele Motten von außen anziehen. Die Mottenfallen, auch Trichtermottenfallen genannt, sind mit artspezifischen Pheromonen ausgestattet, so dass die männliche Motten angelockt werden, am Klebstoff hängenbleiben, der in der Falle befestigt ist, und verenden. Weibliche Motten können dadurch nicht mehr befruchtet werden und somit kann kein Nachwuchs mehr produziert werden.

Bei der Mottenbekämpfung ist es wichtig, die Löcher in Schränken oder unter Regalböden zu beseitigen. Dies lässt sich mit Acryl, Klebstoff oder ähnlichem gut durchführen.

Auch Kleidermotten können eine richtige Plage werden. Die Kleidermotte gehört zu den echten Motten. Die Kleidermotte ernährt sich von Keratin, welches in Wolle, Pelzen oder Felle enthalten ist. Bei der Mottenbekämpfung der Kleidermotte ist zu bedenken, dass man bereits im Vorfeld einiges tun kann, beispielsweise die Kleidung gut lüften, um so einer Massenvermehrung vorzubeugen. Zur Bekämpfung der Kleidermotte eignet sich das schon das tägliche Saugen des Bodens und der Ritzen von Kleiderschränken.

Als probates Mittel gegen Motten werden außerdem die Mottenstrips empfohlen, die man je nach Bedarf, gegen die Kleidermotte in Schränke hängen kann, oder gegen die Lebensmittelmotte frei in den Raum hängen sollte. Auch Universal Insektensprays sind zur kurzfristigen Mottenbekämpfung empfehlenswert und können direkt auf die Tiere gesprüht werden.
Bei der Bekämpfung gegen die Kleidermotte, bei einem großen Mottenbefall, ist es allerdings am sinnvollsten, die befallenen Räume einige Stunden, bei geschlossenen Fenster und Türen, zu vernebeln.

Hier geht´s direkt zu den Mitteln gegen Motten

Wespenbekämpfung:

Geht die Freiluftsaison los, sieht man auch schon die ersten Wespen umherschwirren. Besonders der Geruch von süßen und klebrigen Nahrungsmittel scheint sie anzuziehen. Nur die Jungköniginnen überleben die Winterzeit an einer geschützten Stelle, z.B. in einem abgestorbenen Baum. Die Männchen und die Arbeiterinnen überleben den Winter nicht. Die Jungköniginnen gründen im Frühjahr wieder einen neuen Wespenstaat. Wespen sind einjährig staatenbildende Insekten. In einer Wespenkolonie können bis zu 10.000 Wespen leben. Somit ist eine rasche und unverzügliche Bekämpfung der Wespen angezeigt, bevor die Schäden durch einen Wespenbefall überhand nehmen.

Für die Begattung der Jungwespen ist die Königin mit einer gefüllten Samentasche bestückt, so dass im Frühjahr gleich mit der Eiablage begonnen werden kann. Bevor aber mit der Ablage aber begonnen werden kann, muss die Königin ein Nest bauen. Das Wespennest besteht aus Holzfasern, die die Königin von Brettern und Holzpfählen abschabt. Mit ihrem Speichel formt sie daraus dann die Waben. Sind die ersten Wespen erwachsen, arbeiten diese beständig am Weiterbau des Nestes und die Königin kann sich wieder uneingeschränkt der Eiablage widmen.

In Deutschland leben insgesamt acht Wespenarten. Besonders die sogenannte „Gemeine Wespe“, wie auch die „ Deutsche Wespe“ gehören zu den unerwünschten Exemplaren. Für manche sind sie eher lästig, für Kinder und Allergiker dagegen ist ihr Stich besonders gefährlich. Also heißt es Wespen vertreiben und Wespenbekämpfung.

Gerade in der warmen Jahreszeit ist die Begegnung mit ihnen unvermeidbar. Ob im Haus, im Garten oder auf dem Balkon, überall trifft man auf sie. Oft hängt ihr Nest am Haus und hier ist natürlich besondere Eile geboten, bevor sich die Wespen ins Haus verirren.

Die Wespenbekämpfung mit einem Wespenspray ist problemlos und einfach. Unter Beachtung einiger Sicherheitsvorschriften, wie Handschuhe und lange Kleidung tragen und möglichst einen Imkerhut oder Hut mit Gardine, kann die Wespenvernichtung von fast jedem durchgeführt werden. Das Wespennest wird dazu abends oder früh morgens in einem Abstand von zwei bis drei Metern mit dem Wespenspray eingesprüht. Das Mittel gegen Wespen sollte angewendet werden, wenn alle Wespen im Nest sind, also in den frühen Morgenstunden oder am späteren Abend.

Wespenschaum ist ein intelligentes Mittel gegen Wespen. Der Wespenschaum wird in das Nest gesprüht und breitet sich aus, indem er die Eingänge und andere mögliche Löcher des Nestes nachhaltig verschließt. Das wirkt  sehr zuverlässig gegen Wespen. Die Wespen im Nest kommen nicht mehr heraus und es kommen keine neuen Wespen von außen herein.

Oft ist die Bekämpfung von Wespen sehr schwierig, da sich die Nester an schwer zugänglichen Stellen, am oder im Haus, befinden. Ein sogenannter Verlängerungsschlauch, der auf das Wespenspray oder den Wespenschaum aufgesteckt wird, kann hierbei für eine Verlängerung sorgen. Somit sind auch schwer zugängliche Wespennester gut erreichbar und problemlos zu bekämpfen. Wie bei der Ameisenbekämpfung auch, ist es bei der Bekämpfung von Wespen wichtig, die Königin zu treffen, da diese die einzige ist, die Nachwuchs produzieren kann.

Ebenfalls bietet sich die Möglichkeit der biologischen Wespenbekämpfung an. Dazu wird eine Wespenfalle, die mit einer giftfreien Flüssigkeit versehen ist, aufgestellt. Der Lockstoff zieht Wespen an, die dann in die Wespenfalle fliegen und nicht mehr heraus finden. Besonders im Sommer, auf der Terrasse, hat sich dieses Mittel gegen Wespen gut bewährt. Diese Wespenfalle wird auch Köderlichtfalle genannt.

Hinweis zum Naturschutz: Hornissen und Bienen:

Hornissen zählen zu den Wespen, stehen aber unter besonderem Artenschutz nach dem Bundesnaturschutzgesetz. Das bedeutet, dass die Bekämpfung oder Umsiedlung einer grundsätzlichen Genehmigung der oberen Naturschutzbehörde bedarf. Bienen gelten als Nützlinge und sind aufgrund der Produktion von Honig und der Blütenbestäubung von besonderer Bedeutung. Auch ihre Bekämpfung oder Umsiedlung bedarf der Genehmigung.

Hier geht´s direkt zu den Mitteln gegen Wespen

Fliegenbekämpfung:

Fliegen können sehr lästig sein, wenn sie den Menschen, z.B. beim Essen, attackieren. Sie sind aber nicht nur lästig, sondern verbreiten auch ein erhebliches Gesundheitsrisiko, da sie durch ihren Speichel und Exkremente Salmonellen, Ruhr, Tuberkulose, Würmer usw. übertragen können. Eine Fliegenbekämpfung mit den richtigen Mitteln gegen Fliegen macht hier also durchaus Sinn.

Es gibt Hunderte von verschiedenen Fliegenarten. In Deutschland ist die gemeine Stubenfliege, die Schmeißfliege und die Fruchtfliege, auch Obstfliege genannt, am meisten verbreitet.

Die Stubenfliege wird 5 - 8 mm groß. Die Weibchen legen ihre Eier in Gruppen von 120 - 150 Stück in verfaulte Lebensmittel oder Fäkalien ab. Stubenfliegen werden von offenstehenden Nahrungsmittel und organischem Abfall bzw. Kompost angezogen.

Schmeißfliegen sind sehr große Fliegen und erreichen eine Größe von ca. 12 mm. Sie besitzen eine metallisch glänzende Färbung und haben einen dunklen Kopf. Diese Fliegen entwickeln sich in Fleischsubstraten vom Aas bis zu Lebensmittelresten oder auch in Fäkalien.

Die Fruchtfliege, auch Obstfliege oder Essigfliege genannt, ist sehr klein, sie wird nur ca. 3 mm groß. Sie brüten gern in gärenden Materialien, wie z.B. Obst- und Gemüsereste. Bei einer Generationsdauer von nur 10 Tagen kann die Nachkommenschaft eines Weibchens 16 Millionen Fliegen betragen.

Um eine Fliegenplage zu vermeiden ist es wichtig, ihnen die Nahrungsquelle und die Brutstätten zu entziehen. Hierzu einige Tipps:

  • Decken Sie unbedingt Lebensmittel ab, denn Fliegen laufen über Lebensmittel und verbreiten somit Krankheiten.
  • Wischen Sie Lebensmittelrückstände unverzüglich weg.
  • Entfernen Sie Lebensmittelrückstände auch unter den Küchengeräten oder vom Boden.
  • Verstauen Sie Abfälle oder Kompost in geschlossenen Behältern und leeren Sie diese täglich aus.
  • Hunde- und Katzenklos sind ideale Brutstätten für Fliegen. Leeren Sie daher diese regelmäßig aus.

Eine Möglichkeit zur Fliegenbekämpfung sind die Fliegenfänger, die in den Raum oder auf die Fensterscheibe geklebt werden können. Sie besitzen einen Lockstoff, der die Fliegen anzieht. Die Fliegen bleiben auf der Klebefläche des Fliegenfängers haften und verenden.

Auch ein Fliegenspray, welches gezielt auf die Schädlinge gesprüht werden kann, empfiehlt sich zur Bekämpfung von Fliegen.

Ein spezielles Mittel gegen Fruchtfliegen sind die Fruchtfliegenfallen. Mit einem Lockstoff, der die Fruchtfliegen anlockt, kann diesen lästigen Hausgenossen der Garaus gemacht werden. Der Lockstoff in den Fliegenfallen ist giftfrei und kann daher auch unbedenklich in sensiblen Bereichen angewandt werden.

Mit verschiedenen Universal Insektensprays kann man ebenfalls Fliegen bekämpfen. Mülltonnenpuler gegen Fliegen und andere Insekten hält Ihre Mülltonne schädlingsfrei. Formschöne und dekorative Fluginsektenfänger dienen ebenfalls zur effektiven Fliegenbekämpfung.

Hier geht´s direkt zu den Mitteln gegen Fliegen

Mückenbekämpfung:

Mücken gehören zu den Zweiflüglern, innerhalb der Insekten, die wiederum in 45 Familien eingeteilt werden. Zu den bekanntesten einheimischen Vertretern gehört die Stechmücke.

Mit Hilfe von speziellen Mundwerkzeugen, dem stechend-saugenden Rüssel, können weibliche Stechmücken die Haut ihrer Wirte durchbohren und Blut saugen. Das dabei aufgenommene Protein wird zur Eiablage benötigt. Ansonsten ernähren sich die weiblichen Tiere, wie auch die Männchen, von Fruchtnektar und zuckerhaltigen Flüssigkeiten.

Bestimmte Stechmücken können Krankheiten übertragen, wie Malaria oder das Denguefieber. Bei der Wirtsfindung folgen die Stechmücken der Duftfahne ihres Wirtes bis zur Quelle. Im Nahbereich spielt auch die Körperwärme des potenziellen Opfers eine zentrale Rolle.

Zur Mückenbekämpfung reicht es nicht, die Tiere einfach totzuschlagen. Mücken sind zu klein und mobil, um sie erfolgreich mit mechanischen Mitteln zu vernichten. Deshalb braucht man andere Methoden und Mittel gegen Mücken.

Eine Möglichkeit, gegen die Tiere vorzugehen, ist der Angriff auf stehende Gewässer, um eine Eiablage zu verhindern und die Entwicklung der Larven zu stoppen. Eine regelmäßige Entleerung, z.B. der Regentonnen und kleinen stehenden Gewässern, bzw. deren Abdeckung, reicht oftmals als Mückenschutz aus.

In Wassertanks, Tümpeln oder Teichen ist es sinnvoll, den Mücken das Atmen zu erschweren. Das geschieht, indem man die Wasseroberfläche mit Öl versiegelt. Hier reichen schon ein paar Tropfen Spüli.

Desweiteren kann man eine Schicht Polyesterkugeln auf die Wasseröberfläche aufbringen, die verhindert, dass weibliche Mücken ihre Eier ablagen.

In künstlich angelegten Gewässern werden Fische ausgesetzt, die Mückenlarven fressen.

Auch Bakterien können im Kampf gegen Mücken helfen. Das Mittel wird großflächig mit dem Hubschrauber, oft in der Rheingegend, als Eisgranulat ausgebracht und führt zu einem Absterben der Mückenlarven in dem jeweiligen Gewässer.

Die moderenen Insektensprays, meist mit dem Inhaltsstoff Pyrethrum, vertreiben Mücken zuverlässig und wirken langanhaltend als Mückenschutz.

Fliegenspray, auch als Mittel gegen Mücken wirksam, vertreibt zuverlässig und langanhaltend die Schädlinge.

Wenn Sie dann doch eine Mücke erwischt hat und Sie einen juckenden Mückenstich haben, gibt es einige Mittel als Sofortmaßnahme:

  • Einstichstelle kühlen mit Eiswürfel oder Kühlakku.
  • Spucke auf die Einstichstelle tupfen.
  • Franzbranntwein auf die Einstichstelle träufeln.
  • Einstichstelle mit aufgeschnittener Zwiebel bedecken.

Da Mückengift auf Eiweißproteinen basiert, die ab einer Temperatur über 45 C zerstört werden, sollte sehr zeitnah die Einstichstelle mit einem heißen Löffel bedeckt, oder heißes Wasser über die Einstichstelle gegeben werden. Wenn allerdings schon Juckreiz besteht oder Rötungen zu sehen sind, ist es für diese Maßnahme bereits zu spät.

Wenn es dann zu einer allergischen Reaktion kommt, kann man mit Antihistaminika diese eindämmen, natürlich nach vorheriger Absprache mit einem Arzt. 

Bei einer allergischen Reaktion kommt es zu sehr starkem Juckreiz und vermehrten Rötungen der Haut rund um die Einstichstelle. Es können sich sogar handtellergroße Quaddeln bilden, die erst nach ca. einer Woche wieder verschwinden und verhärtet sind.

Auch mit einem elektrischen Tiervertreiber, dem Vario Schutz, der in die Steckdose gesteckt wird und einen ultrahohen Ton aussendet, kann man effektiven Insektenschutz betreiben und die lästigen Plagegeister loswerden. Dieser Ton ist für das menschliche Ohr unhörbar. Der Vario Schutz arbeitet mit denselben Frequenzen, wie der Herzschlag der Mücke und ist darum auch nur für diese hörbar.

Hier geht´s direkt zu den Mitteln gegen Mücken

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