Tipps Nager/Wühlerabwehr
Wühlmausbekämpfung:
Wühlmäuse (auch Schermäuse genannt) vernichten ganze Beetkulturen, Rasen und Obstbestände. Dies weckt bei den betroffenen Gartenbesitzern den Wunsch, effektiv etwas gegen Wühlmäuse zu unternehmen und mit der Wühlmausbekämpfung zu beginnen. Wühlmäuse gehören durch ihren Wurzelfraß zu den schlimmsten Schädlingen im Obst- und Gartenbau, das macht die Wühlmausbekämpfung oft schwierig und langwierig.
Die Gänge einer Wühlmaus können eine Länge von bis zu 100 m besitzen, bei einer Tiefe von bis zu 30 cm. Fortpflanzen tut sich die Wühlmaus vom Frühjahr bis zum Herbst, in dieser Zeit können Wühlmausweibchen bis zu 20 Jungen gebären. Wühlmäuse können bis zu 2 Jahre alt werden. Sie halten keinen Winterschlaf und sind tag- und nachtaktiv. Eine Wühlmausbekämpfung ist daher unverzüglich vorzunehmen, bevor die Schäden durch Wühlmausbefall überhand nehmen.
Wühlmaus oder Maulwurf?
Wühlmaus - Abgeflachter Erdhaufen mit einem schräg nach unten verlaufenden Gang. Längliche, flache Erdhaufen, die oft mit Gras oder Wurzeln durchzogen sind. Aufgebrochene Erdgänge, weicher und nachgebender Boden und ovala Tunneleingänge. Die Wühlmausgänge sind hochoval, ca. 3 Finger hoch und genagt, d.h. man sieht die Abdrück der Wühlmauszähne. Ein Wühlmausgang besitzt eine Breite von ca. 5 cm und eine Höhe von ca. 8 cm.
Maulwurf - Der Gang verläuft gerade unterhalb des Maulwurfhaufens. Die Erdhaufen sind hoch und rundlich, von der Mitte her vulkanartig aufgeworfen.
Die Gangform verläuft queroval und ist ca. 2 Finger breit. Das Gangsystem des Maulwurfs ist stark verwinkelt und ungeornet. Die Gänge verlaufen in unterschiedlichen Tiefen, im Gegensatz zur Wühlmaus, deren Gang knapp unterhalb der Grasnabe verläuft.
Hier geht´s direkt zu den Mitteln gegen Wühlmäuse.
Maulwurfabwehr:
Maulwürfe dürfen in Deutschland nicht getötet, sondern nur vertrieben werden. Das macht die Bekämpfung gegen Maulwürfe so schwierig. Ein junger, vitaler Maulwurf kann taglich so um die 20 Maulwurfshügel produzieren. Maulwürfe, sind im Gegensatz zu Wühlmäusen, Fleischfresser, und fressen daher keine Wurzeln oder unterirdische Früchte, sondern graben nur den Garten um und hinterlassen unschöne Maulwurfshügel. Wenn Sie diese stören, harken Sie diese glatt oder wässern Sie den Maulwurfshügel solange, bis er verschwunden ist. Ganz oben auf seinem Speiseplan stehen Regenwürmer und die lebenden Larven von verschiedenen Käfern. Maulwürfe riechen und hören sehr gut und können über ihre Tasthaare feinste Erschütterungen wahrnehmen. Der Maulwurf ist ein Einzelgänger, nur in der Paarungszeit kommen zwei Tiere zusammen.
Das Weibchen bringt nach einer vierwöchigen Tragezeit etwa 3-4 Jungen zur Welt. Diese verlassen nach ca. 4 Wochen ihr Nest und sind im zweiten Lebensjahr geschlechtsreif.
Je nach Erdbeschaffenheit gräbt der Maulwurf seine Gänge mit einer Geschwindigkeit von 5-15 m pro Stunde. Durch diese "Grabkraft" ist die Maulwurfbekämpfung also auch so extrem schwierig.
Wegen seiner gut ausgeprägten Sinnesorgane fühlt sich der Maulwurf dürch Erschütterungen, Geräusche und Gerüche schnell gestört.
Als einzige Möglichkeit zur Bekämpfung bleibt hier also nur die Vertreibung oder der Lebendfang. Mit ungiftigen Produkten, die für den Maulwurf extrem unangenehme Geruchsstoffe enthalten, kann man Maulwürfe veranlassen, ihr angestammtes Revier zu verlassen.
Auch eingegrabene Flaschen, in denen sich der Wind fängt, sollen Maulwurfe vertreiben.
Akustische Geräte sind ebenfalls ein beliebtes Mittel gegen Maulwürfe und vertreiben den Maulwurf mit Schallwellen von seinem angestammten Revier.
Maulwürfe sind nach der Bundesartenschutzverordnung und dem Bundesnaturschutzgesetz unter besonderen Schutz gestellt. Es ist gesetzlich verboten sie zu fangen und/ oder zu töten.
Wühlmaus oder Maulwurf?
Wühlmaus - Abgeflachter Erdhaufen mit einem schräg nach unten verlaufenden Gang. Längliche, flache Erdhaufen, die oft mit Gras oder Wurzeln durchzogen sind. Aufgebrochene Erdgänge, weicher und nachgebender Boden und ovala Tunneleingänge. Die Wühlmausgänge sind hochoval, ca. 3 Finger hoch und genagt, d.h. man sieht die Abdrück der Wühlmauszähne. Ein Wühlmausgang besitzt eine Breite von ca. 5 cm und eine Höhe von ca. 8 cm.
Maulwurf - Der Gang verläuft gerade unterhalb des Maulwurfhaufens. Die Erdhaufen sind hoch und rundlich, von der Mitte her vulkanartig aufgeworfen.
Die Gangform verläuft queroval und ist ca. 2 Finger breit. Das Gangsystem des Maulwurfs ist stark verwinkelt und ungeornet. Die Gänge verlaufen in unterschiedlichen Tiefen, im Gegensatz zur Wühlmaus, deren Gang knapp unterhalb der Grasnabe verläuft.
Hier geht´s direkt zu den Mitteln gegen Maulwürfe.
Rattenbekämpfung :
Ratten in Haus, Wohnung oder Garten, dass ist nicht nur unschön, sondern gesundheitsgefährdend für Mensch und Haustier. Ratten, übertragen Krankheiten, wie z.B. Tuberkulose, Leptospirosis und Salmonellen. Doch nicht nur das, dadurch das Ratten häufig unter Floh-, Milben- oder Zeckenbefall leiden, rufen sie auch noch allergische Reaktionen hervor. Darum ist die Rattenbekämpfung auch so extrem wichtig und sollte unverzüglich begonnen werden.
Bei der Bekämpfung von Ratten im Garten sollte man folgendes beachten:
Bevor man nun wahllos Rattengift oder Rattenfallen auslegt und aufstellt, sollte man schauen, wo sich der Rattenbau befindet, um dort gezielt die Ratten bekämpfen zu können. Dazu muss man wissen, das Ratten ihren Bau für die Aufzucht ihrer Jungen, meist in Komposthaufen oder unter Gartenlauben graben. Der Rattenköder oder die Rattenfalle sollte also möglichst nahe am Bau in die Laufwege der Ratte gestellt werden. Die Laufwege der Tiere befinden sich meistens an Mauern oder Zäunen entlang.
Ist nun der schlimmste Fall eingetreten und befinden sich die Ratten schon im Haus, muss die Rattenbekämpfung unverzüglich erfolgen. Hier ist ebenfalls zu schauen, wo sich der Rattenbau befindet, um gezielt die Ratten bekämpfen zu können. Auf Schlupfwinkeln und Baueingänge muss besonders geachtet werden. Auch hier sollte nun das Rattengift oder der Rattenköder in die Laufwege der Ratten plaziert werden. Die Laufwege befinden sich meist an den Wänden entlang.
Rattengift darf in Deutschland nicht offen ausgelegt werden, um eine Gefährdung von spielenden Kindern oder Haustieren zu vermeiden.
Vergifteter Köder muss daher in Rattenköderboxen plaziert werden, um hier vorzubeugen.
Rattengift gibt es als losen Köder, Pastenköder, Haftköder oder Köderblöcke. Der lose Köder ist eher für die Anwendung drinnen gedacht, die Köderblöcke für draußen, da diese Feuchtigkeit vertragen. Auf Rohrleitungen und Mauervorsprüngen lässt sich gut Haftköder plazieren. Auch die elektrische Rattenfalle ist ein probates Mittel zur Rattenbekämpfung.
Köderboxen gibt es in unterschiedlichen Ausführungen und Preislagen und sind teilweise abschließbar. Auch bei den Rattenfallen gibt es verschiedene Modelle. Diese reichen von Fallen aus Holz bis zu den Rattenfallen aus Kunststoff.
Das wirksamste Rattengift ist solches, deren Wirkstoffe eine verzögerte Wirkung haben. Ratten bekämpfen, heißt auch immer die Nachkommen mit zu bekämpfen, deshalb darf der benutzte Rattenköder bei den Ratten keine Köderscheu hervorrufen. Beim Rattengift kaufen sollte bedacht werden, dass Ratten sehr schlau sind und darum keinen Köder mehr annehmen, der eine Ratte unmittelbar getötet hat. Darum ist wichtig, dass der Rattenköder so konzipiert sind, dass die Ratten sie aufnehmen, mit in ihre Nester nehmen und ihren Nachwuchs damit füttern. Erst wenn diese Rattenbekämpfung erfolgreich durchgeführt wurde, sollte man Rattengift kaufen, das sofort wirkt oder hier und da Rattenfallen aufstellen. Um diese restlichen Ratten bekämpfen zu können, haben sich Rattenfallen bisher gut bewährt, egal ob man sich für Rattenfallen entscheidet, die die Ratten lebend fangen oder lieber elektrische Rattenfallen verwenden möchte, bei denen die Ratten sofort getötet werden. Auf Mittel gegen Ratten,die man vorher schon verwendet hat, sollte hier nun verzichtet werden, weil die Ratten gelernt haben, dass diese Mittel ihre Artgenossen getötet haben. Nun sollte man lieber Rattengift kaufen, welches die Ratten noch nicht kennen oder eben auf das Aufstellen von Rattenfallen ausweichen. Als Köder in den mechanischen, aber auch den elektrischen Rattenfallen, hat sich Nutelle und Erdnussbutter sehr beliebt gemacht. Da Ratten eine sehr freine Nase haben, können Sie gut "riechen".
Rattenköder in Pelletform hat sich bei der Rattenbekämpfung an Stellen bewährt, die auch mal nass werden können, wie Garagen, Schuppen, Keller und natürlich im Freien.
Da Ratten sehr mißtrauisch sind, kann es 2-3 Wochen dauern, bis die gesamte Rattenpopulation getilgt ist.
Sämtliche, bei uns gekaufter, Rodentizide beeinhalten Bitrex, einem extrem bittereren Zusatz, der Menschen und Haustiere dazu veranlasst, diesen schnell wieder auszuspucken. Ratten nehmen diesen Stoff jedoch an.
Generell gilt als Dosierung bei der Rattenbekämpfung eine Menge von 100-200 gr. pro Portion, ausgelegt im Abstand von 5-10 m.
ACHTUNG: Beim Ausbringen des Köders Einmalhandschuhe benutzen, um keinen menschlichen Geruch zu hinterlassen.
Hier kommen Sie direkt zu den Mitteln gegen Ratten.
Mäusebekämpfung:
Bei der Bekämpfung von Mäusen gilt ähnliches zu beachten, wie bei der Rattenbekämpfung. Hausmäuse sind Träger diverser Krankheitserreger und stellen ein großes Gesundheitsrisiko dar. Hinzu kommen Verunreinigungen von Lebensmitteln durch Anfraß und Mäusekot oder durch Schäden an Kabeln. Durchgenagte Elektrokabel können zudem zu Hausbränden führen. Mäuse nagen sich durch fast alle Stoffe, vorallen Dingen durch Papier und Folie. Gegen Mäuse hilft es daher, Lebensmittelvorräte und dabei vor allem Getreide, Mehl, Nüsse, Nudeln, Trockenfrüchte und Gewürze in dicht schließenden Behältern aufzubewahren. Dies schützt auch vor anderen Vorratsschädlingen, wie Motten, Fliegen ect.
Hier gilt also, einen Befall durch sofortige Mäusebekämpfung einzudämmen.
Wie können Sie einen Mäusebefall identifizieren? Hierzu einige Tipps:
- Kratz- oder Scharrgeräusche in Wänden und Decken.
- Mäuse lassen kleine, dunkle Kötel in der Nähe von Wänden und überall dort, wo sie aktiv ware, zurück.
- Mäuse hinterlassen einen unangenehmen, ammoniakähnlichen Geruch, der sehr intensiv ist.
- Die Zähne von Mäusen wachsen permanent. Sie nagen daher kontinuierlich an Holz, Plastik oder Kabeln.
- Mäuse bauen ihre Nester aus zerfetzten Materialien, wie Zeitungspapier oder Textilien. Die Nester befinden sich vorwiegend an verborgenen Plätzen, z. B. hinter Küchenschränken, und beherbergen häufig Junge.
Um einen Befall mit Mäusen zu vermeiden, ist es wichtig, ihnen den Zugang zu Ihrem Wohnraum zu verweigern. Mäuse haben ein weiches Knochengerüst und können sich daher durch kleinste Löcher und Ritzen quetschen. Um Mäuse effektiv bekämpfen zu können, müssen Risse und Spalten im Mauerwerk abgedichtet werden und Borstenabschlussleisten an der Haustür angebracht werden.
Mäuse werden hauptsächlich durch Lebensmittel angezogen. Bewahren Sie diese in verschlossenen Behältnissen auf und säubern Sie Bereiche unter Herden, Kühlschränken und Küchenzeilen sorgfältig.
Mäusen genügen bereits Löcher und Türspalten von 2 cm, um sich hindurchzuzwängen. Fenstern, Türen und Lüftungsöffnungen müssen durch stabile Gitter mit geringer Maschenweite, nicht größer als 18 mm, gesichert werden.
Ein Mäusepaar erzielt in nur vier Monaten rund 200 Nachkommen und kann sich zur regelrechten Mäuseplage auswachsen. Zwischen der Geburt und der Geschlechtsreife liegen nur 8-12 Wochen. Ihre Tragzeit beträgt nur 3 Wochen. Hier ist also schnelles Handeln vonnöten. Mäuse sind verstreut lebende Fresser, die die neuartige Nahrung ersteinmal untersuchen. Man sollte also an vielen verschiedenen Stellen Köder anbieten.
Mäuse nehmen pro Tag etwa 3-5 g Nahrung zu sich und kommen ohne Flüssigkeit aus. Bei sehr trockener Nahrung trinken sie bis zu 3 ml am Tag. Sie erreichen ein Gewicht von bis zu 30 g.
Generell gilt als Dosierung bei der Mäusebekämpfung eine Menge von 20 gr. pro Portion, ausgelegt im Abstand von 2-3 m.
Zur Mäusebekämpfung stehen viele Mittel und Produkte gegen Mäuse zur Verfügung. Angefangen von Mäusegift, über div. Mäusefallen und Mäuseköder. Auch hier ist zu beachten, dass das Mäusegift nicht offen ausgelegt werden darf, sondern nur in Köderboxen bzw. Köderstationen angewendet werden darf.
Auch die elektrische Mausefalle ist eine Möglichkeit zur Bekämpfung von Mäusen.
Produkte zur Mäusebekämpfung, die mit Ultraschall arbeiten, senden Geräusche aus, die für Mäuse sehr unangenehm sind, und diese veranlassen ihr Revier zu verlassen.
Der Pelletköder zur Mäusebekämpfung eignet sich besonders für den Einsatz im Freien, bzw. an feuchten Orten, da er durch seine Form nicht zusammen klumpen kann.
Sämtliche, bei uns gekaufter, Rodentizide enthalten Bitrex, einem extrem bittereren Zusatz, der Menschen und Haustiere dazu veranlasst, diesen schnell wieder auszuspucken. Mäuse nehmen diesen Stoff jedoch an.
ACHTUNG: Beim Ausbringen des Köders Einmalhandschuhe benutzen, um keinen menschlichen Geruch zu hinterlassen.
Hier geht´s direkt zu den Mitteln gegen Mäuse.
