Tipps Schimmelbekämpfung
Tipps und Informationen zur Schimmelpilzbekämpfung:
Schwarze Sprenkel, hellbraune Flecken und ein muffiger Geruch sind untrügliche Anzeichen eines Schimmelbefalls.
Die eigentliche Gefahr geht von den unsichtbaren Schimmelsporen aus. Meistens ist eine permanent zu hohe Luftfeuchtigkeit in den Räumen schuld. Falsches Verhalten beim Lüften und der zu geringe Abstand von Möbeln zu den Wänden kann auch eine Rolle spielen. Lassen Sie also ein paar Zentimeter Platz zwischen Schrank und Wand, um eine ausreichende Luftzirkulation zu gewährleisten.
Schimmelpilzschäden in Gebäuden und die daraus entstehenden Folgen sind kein neues Thema, aber dieses tritt immer mehr in den Blickpunkt der Öffentlichkeit. Die Menschen sind im Laufe der Jahre immer gesundheitsbewusster geworden, außerdem haben Allergien und Sensibilisierungen immer mehr zugenommen. Risikogruppen, wie Allergiker, Asthmatiker und immungeschwächte Personen, sind dabei besonders gefährdet.
Durch Eiweiße der Schimmelpilzsporen können Schimmelpilzallergien ausgelöst werden. Symptome können sein:
- Niesanfälle
- Husten/Schnupfen
- Allergischer Dauerschnupfen
- Übelkeit
- Kopfschmerzen
- Augentränen
- Konzentrationsstörungen
- Erhöhte Infektanfälligkeit
Grundsätzlich sollte ein vorhandener Schimmelpilzbefall immer kurzfristig entfernt werden, denn eine lange Exposition erhöht das Risiko für gesundheitliche Schäden.
Woher kommt aber ein Schimmelbefall?
Die wichtigste Ursache in diesem Zusammenhang ist grundsätzlich immer die Feuchtigkeit, die Schimmel in der Wohnung auftreten lässt. Es geht also bei der Ursachenermittlung immer um das Aufspühren der Feuchtigkeitsquelle und um die richtigen Mittel zur Schimmelbekämpfung.
In einem vier Personen Haushalt werden am Tag ca. 12 l Wasser in Form von Wasserdampf freigesetzt. Dieser Wasserdampf entsteht beim Kochen, Duschen, Baden, Geschirr spülen, Atmen, Schwitzen usw. Diesses Wasser muss durch Lüften aus dem Gebäude entfernt werden. Das kann manuell durch Fensterlüftung oder technisch durch eine Lüftungsanlage erfolgen.
Der Umgang mit dem richtigen Lüften und Heizen ist also die Grundvoraussetzung für eine schimmelfreie Umgebung. Eine Stosslüftung, alle 60 min., ist hier sinnvoller, als die Fenster immer geöffnet zu haben.
Bauwerksschäden, wie Fugenrisse, Dichtungsschäden, Mauerwerksrisse oder Leitungsschäden können schnell zu Schimmel- und Bakterienbefall führen und sollten daher dringend kurzfristig entfernt werden. Bei einem starken Befall ist natürlich eine Sanierung angeraten.
Für die Schimmelpilzbekämpfung eignet sich als Sofortmaßnahme ein Schimmelpilzentferner, der schnell Sporen, Schimmelpilze und Bakterien abtötet. Er verhindert so einen schnellen Neubefall. Auch gegen Schimmel im Bad oder Schimmel auf Tapeten ist solch ein Schimmelpilzentferner bestens geeignet.
